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Mittwoch, September 20, 2017
Start TV-TIPP Absage von Alice Weidel für “illner intensiv” im ZDF

Absage von Alice Weidel für “illner intensiv” im ZDF

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illner intensiv
Copyright: ZDF/Corporate Design

Zur heutigen ZDF-Sendung “illner intensiv”, Donnerstag, 7. September 2017, 22.45 Uhr, hatte Alice Weidel, die Spitzenkandidatin der AfD, ihre Teilnahme im Juni zugesagt und diese Ende Juli sowie gestern noch einmal über ihren Pressesprecher bestätigt. Alice Weidel hat heute Vormittag ohne Angabe von Gründen gegenüber der Redaktion abgesagt. Die Redaktion hat daraufhin den anderen Spitzenkandidaten der AfD, Alexander Gauland, eingeladen, um der Partei die Gelegenheit zu geben, im Format “illner intensiv” ihre Position zu vertreten. Alexander Gauland hat diese Einladung mit dem Verweis auf Termingründe nicht angenommen.

Pressemitteilung – André Poggenburg

André Poggenburg: ZDF-Moderation parteiisch, unprofessionell und unausgewogen – also alles wie immer?

Magdeburg, 6. September 2017. Als „neuerlichen Tiefpunkt der öffentlich-rechtlichen Wahlberichterstattung“ bezeichnete André Poggenburg, AfD-Bundesvorstandsmitglied, Fraktions- und Landeschef der AfD in Sachsen-Anhalt die gestrige ZDF-Sendung „Wie geht’s, Deutschland“.

„Wenn sich eine Moderatorin des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf eine solch auffällige Weise mit den Vertretern der Altparteien in einer Talksendung gemein macht, muss man fragen, warum unsere Bürger dafür auch noch Zwangsgebühren zahlen sollen. Diese Sendung war im Ergebnis nichts anderes als der Versuch, Wähler einseitig zu beeinflussen und die Probleme, die durch die ungesteuerte, illegale Masseneinwanderung entstanden sind, kleinzureden. Ich kann gut verstehen, dass sich unsere AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel, nach den völlig unangemessenen Attacken, aus dieser Diskussion herausgenommen hat. Wenn die Moderatorin Marietta Slomka, statt ihrer Aufgabe einer neutralen Moderation gerecht zu werden, dann noch in der Sendung kommentiert, der Abgang von Frau Weidel sei wohl der angeblich fehlenden Positionierung zu Fragen der Sozialpolitik geschuldet, beweist sie damit nur, dass sie selbst als Moderatorin schlicht ungeeignet ist. Ihr Auftreten war äußerst parteiisch, unprofessionell und offenbar von persönlichen Animositäten geleitet. Das ZDF hat seinen Auftrag, auf eine ausgewogene Art und Weise zur politischen Meinungsbildung im Wahlkampf beizutragen, klar verfehlt. Vielleicht sollte sich die OSZE dafür interessieren?“, so Poggenburg heute.

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