Resolution der Vollversammlung zum Projekt „Wunderline“

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Archivfoto: Ingo Tonsor @LeserECHO.de

Die Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK) unterstützt seit vielen Jahren die Bestrebungen der Provinz Groningen, die Bahnverbindung zwischen den Städten Groningen und Bremen via Leer/Ostfriesland qualitativ aufzuwerten (Projekt Wunderline). Dies umfasst unter anderem eine deutliche Reduzierung der Fahrtzeit, die Optimierung von Fahrplänen und Dienstregelungen sowie die Einbindung weiterer Bahnhaltepunkte in der Region. Es handelt sich um ein Projekt, das die bessere (verkehrliche) Verbindung der nördlichen deutschniederländischen Grenzregion zum obersten Ziel hat. Weiterhin würden de facto alle Bahnverbindungen, die über den Bahnhof Leer führen, qualitativ aufgewertet. Im aktuellen Koalitionsvertrag der niedersächsischen Landesregierung wird das Projekt Wunderline ebenfalls explizit genannt.

In vielen Situationen teilen die Region Nordwestniedersachsen und die niederländische Provinz Groningen ähnliche Herausforderungen – beide eint etwa die relative geografische Randlage aus nationaler Perspektive. Durch einen intensiveren Austausch und die Verbesserung der grenzüberschreitenden Mobilität können in zahlreichen Themen Synergien gehoben werden und eine sozioökonomische Stärkung beider Regionen ist zu erwarten. Beispielhaft dafür stehen die Bereiche Bildung, Arbeitsmarkt, Tourismus und Handel. In den Jahren von 2015 bis 2018 hat die IHK vielfältige Untersuchungen und Studien zur Wunderline begleitet und zum Teil mitbeauftragt.

Neben der technischen Machbarkeit wurden Potenziale zum Reisenden- und Güterverkehr
ermittelt. Die wesentlichen Ergebnisse liegen nun vor, auf deren Basis Realisierungsbeschlüsse auf politischer Ebene gefasst werden müssen.


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