Neubau von 2 Radwegbrücken und 3 Bushaltestellen an der K 136 in Spetzerfehn und Wiesmoor

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Zunächst erfolgten die Radwegplanungen an der K 136 von km 6,100 bis km 11,110. Das Teilstück Dwarsende-Kanalstraße I wurde im Jahre 2016 fertiggestellt und 2017 durch die Gemeinde Großefehn und die Stadt Wiesmoor eingeweiht. Da es aber von km 6,100 bis km 7,170 (Norderwieke Nord) nicht möglich war, den Radwegebau aufgrund von vorhandenen Gebäuden im unmittelbarem Fahrbahnbereich sinnvoll umzusetzen, wurde entschieden, auf den Radwegebau in diesem Abschnitt zu verzichten und über das Verbandsgewässer Spetzerfehn-Norderwieke in Spetzerfehn in Höhe Kirchweg und Nordweg II zwei Radwegbrücken zu bauen.

Auf dem Teilstück der K 136 (Spetzer Straße) zwischen der K 105 in Ostgroßefehn und der K 106 in Spetzerfehn ist bereits ein Radweg vorhanden. Fußgänger und Radfahrer aus und in Richtung Voßbarg werden künftig über eine Beschilderung von der Spetzer Straße über die Industriestraße und den Kirchweg direkt über die neue Brücke auf die Norderwieke Süd geführt und können über diese Gemeindestraße den neuen Radweg an der K 136 (Dwarsende) erreichen.

Im Bereich des Nordwegs II verbindet künftig ein zweites Brückenbauwerk über die Spetzerfehn-Norderwieke die K 136 (Norderwieke Nord) mit der Norderwieke Süd. In Verbindung mit diesem Brückenbauwerk wurden südlich (Richtung Wiesmoor) und nördlich (Richtung Aurich) der K 136 Bushaltestellen für den ÖPNV errichtet. Aufgrund der geringen Fahrgastzahlen steigen die Fahrgäste im Bereich des neuen Brückenwiderlagers ein und aus. Hier erfolgt kein weiterer Ausbau. Diese Bushaltestelle wird dann direkt von der Norderwieke Süd über die neue Radwegbrücke erreichbar sein. Bei km 6,685 erfolgte der Bushaltestellenausbau auf der Nordseite der K 136 (Richtung Aurich).

Die Firma TweWe-Bau GmbH aus Rastede hat im Auftrag des Landkreises Aurich den Neubau von drei Bushaltestellen an der K 136 in Spetzerfehn und Wiesmoor vor kurzem fertiggestellt.
Zusätzlich hat die Baufirma TweWe-Bau GmbH mit dem Neubau der 2 Aluminiumradwegbrücken an der Kreisstraße 136 in Spetzerfehn bei km 6,280 (Kirchweg) und km 6,665 (Nordweg II) begonnen. Sie wurden als 1-Feld-Aluminiumtrogbrücken konstruiert und erhalten ein 1,30 m hohes Aluminiumfüllstabgeländer. Beide Brücken erhalten eine Tiefgründung mittels 10 m bzw. 13 m langen Stahlrohrpfählen. Die Nutzbreite des Aluminiumbrückenoberbaus beträgt 2,50 m. Die Widerlager werden mit einer Stahlspundwand eingefasst. Weiterhin erfolgt ein Rückbau der vorhandenen Holzbrücke für Fußgänger über die Spetzerfehn-Norderwieke in Spetzerfehn.
Der Neubau der Bushaltestelle Nordweg bei km 6,685 in Spetzerfehn erfolgte auf der Nordseite der K 136 im Einmündungsbereich der Gemeindestraße Nordweg II. Auf der Südseite der K 136 wird im Bereich der Radwegbrücke bei km 6,665 eine Ausstiegsstelle eingerichtet.
Der Neubau der Bushaltestelle Höchter Straße erfolgte auf der Südwestseite der K 136 in der Kanalböschung des Voßbargkanals. Außerdem wurde im südlichen Knotenpunktquadranten Höchter Straße/Kanalstraße II in Wiesmoor ein Fahrradbügelparker aufgestellt.
Der Neubau der Bushaltestelle K 136/Kanalstraße in Wiesmoor erfolgte ebenfalls in der Böschung des Voßbargkanals.
Weiterhin ist ein Rückbau folgender vorhandener Bushaltestellen geplant:
– Sparkasse (Richtung Aurich und Wiesmoor) in Spetzerfehn,
– Norderwieke/Dwarsende (Richtung Aurich) in Spetzerfehn,
– Helmerichs (Richtung Wiesmoor) in Wiesmoor.
Die Kosten für eine neue Radwegbrücke belaufen sich auf ca. 175.000 € (brutto).
Die Kosten betragen pro kanalseitige neue Bushaltestelle ca. 150.000 € (brutto).
Die neue Bushaltestelle Nordweg und der Rückbau der o. g. Bushaltestellen kostet ca. 80.000 € (brutto).
Für die Haltestellen erwartet der Landkreis Aurich eine Landeszuwendung aus dem ÖPNV-Förderprogramm 2017 von der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) in Höhe von 75 % und eine Landeszuwendung aus Regiomitteln in Höhe von 25 %.
Für die Radwegbrücken erwartet der Landkreis Aurich eine Landeszuwendung für die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden (NGVFG) in Höhe von 60 %. Die restlichen 40 % der Kosten teilen sich der Landkreis Aurich (20 %) und die Gemeinde Großefehn (20 %).

 

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